Gunter Heinrich – Zusammenhänge von Ökologie-Psychologie-Quantenphysik

Wie Zusammenhänge entstehen:

Im Jahre 2000 schrieb ich in der Diplomabschlussarbeit meiner Biodynamischen Ausbildung in Montpellier zu dem Thema „Gesundheit, Bedeutung und Erinnerungen“ über das Verständnis von Gesundheit und Krankheit und die Bedeutung einer Begleitung für innere Veränderungsprozesse.

Meine Arbeit beinhaltet die Charakteranalyse von Wilhelm Reich, der als erster psychoanalytischer Schüler die körperlichen Auswirkungen von seelischen Traumen studierte und neue Heilungsansätze entwickelte. Man könnte ihn als Vater der körperorientierten Therapiewelt betrachten und seine Arbeit reicht viel weiter in gesellschaftlich notwendige Transformationsprozesse.

Ebenso widmete ich mich dem von Ryke Geerd Hamer erarbeiteten ganzheitlichen Ansatz der Zusammenhänge von Psyche, Gehirn und Organ, der bereits 1981 in einer Habilitationsschrift zur wissenschaftlichen Überprüfung eingereicht worden war, zu der es allerdings nie kam.  Ganz besonders interessiert bin ich hierbei an einem erweiterten Blickwinkel zu dem Thema „psychische bzw. psychiatrische Erkrankungen und gesellschaftliche Erkenntnisforschung“ im Rahmen des Verständnisses von im Gehirn stattfindenden Prozessen.

Ebenso wird Marc Frechet’s Verständnis erwähnt, der eine nie veröffentlichte These „die biologisch gespeicherten Zyklen“ – die viele transgenerationelle Speicherungen in der Biologie, oder anders gesagt genetische Veranlagungen, erklären – schrieb. Bewusstwerdung dieser Prozesse ermöglicht Befreiung.

Gerda Boyesen entwickelte die „Biodynamische Psychotherapie“ (nicht überall als solche anerkannt – z.B. auch in Österreich nicht) und gründete in London eine Schule. Ihr Ansatz fügt das „weibliche Element“ und im Verständnis von Heilungs- und Transformationsprozessen das Bedürfnis nach „Zeit zur Integration und Regeneration“ hinzu.

Zuletzt fügt die schamanische Arbeit von Emaho einen Puzzleteil hinzu:
„Heilung geschieht, wenn wir gänzlich im Hier und Jetzt ankommen“.

Meine Arbeit endet mit einer Frage: „Was bedeutet für sie Gesundheit?“

 

Im Jahr 2015 organisierte ich für Gunter Heinrich, mehrfacher Firmengründer, Mikrobiologe und Forscher, Studium der Wirtschaftspsychologie, Experte für frühkindliche Prägungen, Buchautor, Verleger, Journalist und zweifacher Vater einen Vortrag.

Dank Upendo und Alexander König – bei dem wir uns herzlichst bedanken und auch seine Arbeit weiter empfehlen möchten – wurde der Vortrag gefilmt und enstand das folgende Video. (Man könnte merken, dass ich das noch nicht gewohnt bin, gefilmt zu werden …)

Gunter Heinrich – Zugang zu den Selbstheilungskräften:

Über die damals geplante Zusammenarbeit kann ich nur berichten, dass sie bis heute nicht Realität wurde.

Für mehr Info: Gunter Heinrich auf Linked In

 

 

2 Gedanken zu „Gunter Heinrich – Zusammenhänge von Ökologie-Psychologie-Quantenphysik

  1. liebe petra,
    bitte was darf ich unter einer ORGANISCH WACHSENDEN ZUSAMMENARBEIT verstehen. meine frage bezieht sich speziell auf ORGANISCH WACHSEND ???

    liebe grüße
    maria

    1. Spät aber doch liebe Nachbarin …
      Organisch wachsende Zusammenarbeit ist eine, in der die Rhythmen des sich Kennenlernens, des Zusammenwachsens, der gemeinsamen Visionsfindung und Zielsetzung nicht strikt vorgegeben sondern dynamischsind.
      Ich bringe immer gerne den Vergleich zum Boden:
      In einem Feld, das die natürliche Vielfalt berücksichtigt, spielen Pflanzenassoziationen und das Leben der Mikroorganismen eine wichtige Rolle.
      Damit diese in ihrer Interaktion den Boden so stärken, dass dieser wiederum gewünschte Resultate erzeugen kann.
      Es gibt keine Zielsetzung, die Ganzheitlichkeit ausser Betracht lässt:
      „Ich möchte mit der Getreidesorte so und soviel Kilo erwirtschaften und dafür füge ich dem Boden so und soviel Dünger künstlich hinzu.“

      d.h. Eine Gruppe, die organisch wächst, tut dies in gewissen Rhythmen, in denen sich Kreativ- und Chaosphasen mit Phasen erhöhter Ordnung und Effizienz einerseits ablösen und auch verweben.
      Hierbei spielt das Leben im Inneren eines jeden und das äußere, das, um Zusammenarbeit zu ermöglichen, strukturiert wird, gleichermaßen eine wichtige Rolle.
      Organisch wachsend heißt auch es gibt Bedürfnisse, die berücksichtigt werden, den Prozess beeinflussen. Es ist eben kein rein mechanischer Ablauf, sondern ein belebter, der zwar geplant, aber nicht kontrolliert werden kann.Bzw geschieht die Konkrolle nur über die Reflexion und daraus gewonnenen Erkenntnissen und möglichen Verbesserungsschritten.

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